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Piero Lissoni

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Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie Designer werden wollen?

Ich weiß nicht, denn auch heute weiß ich noch nicht, was ich als Erwachsener machen will. Vielleicht war es mir als Kind instinktiv klar, denn ich veränderte all meine Spielzeuge, zerlegte jeden Wecker und bastelte an allen mechanischen Gegenständen herum. Ich war immer erstaunt, warum es so viel mehr Teile waren, wenn ich sie wieder zusammenbaute. Und trotzdem funktionierten sie.


In Ihren eigenen Worten: Was ist künstliche Beleuchtung?

Künstliche Beleuchtung ist ein Mittel; es ist sicher kein Zweck. Es ist eine Art, Emotionen zu kristallisieren. Das Einschalten eines Lichtes, egal aus welcher Quelle, weckt immer Emotionen. Für mich bedeutet Beleuchtung genau das: Wenn man sie einschaltet, sollte sie ein Gefühl entfachen.


Warum arbeiten Sie gern mit Flos?

Ich denke an ein schönes Bild von Freud aus einem Traum eines Patienten im Labyrinth des Minotaurus, das sich am Ende als gar nicht so schrecklich erweist. Für mich ist die Arbeit mit Flos wie das Betreten des Labyrinths: Man weiß nie, was einen erwartet, wenn der Minotaurus herauskommt. Jedes Mal wird man in technologischer oder romantischer Hinsicht überrascht. Ich gehe furchtlos hinein, denn Angst wird nach wie vor vielleicht ein wenig überbewertet. Letztendlich war der Minotaurus immer nett zu mir.

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Piero mit Clara
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ph. © Giovanni Gastel

Welches Objekt würden Sie gerne als nächstes entwerfen?

Eine neue Leuchte für Flos, oder besser gesagt… eine weitere Leuchte für Flos.


Gibt es einen Meister des Designs, der Kunst oder der Musik, den Sie als Inspiration für Ihre Arbeit betrachten?

Claudio Abbado. Denn es gelang ihm, als einzelne Person mit verschiedenen Welten zurechtzukommen – wie bei einem Zauberkasten. In Südamerika schuf er ein Orchester, das es zuvor nicht gab und ließ ein Theater von Renzo Piano entwerfen. Und natürlich bewundere ich seine Fähigkeit, Musik mit Eleganz und ebenso viel Intensität zu interpretieren.


Wie oft nehmen sie im Monat durchschnittlich das Flugzeug?

Sechs + sechs?


Auf welches Bekleidungsaccessoire könnten Sie nicht verzichten?

Das Taschentuch in der Brusttasche einer Jacke.

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ph. © Giovanni Gastel
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ph. @Santi Caleca
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ph. © N. Lanfranchi

By Piero Lissoni

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Button by Piero Lissoni, 2004
Mini Button by Piero Lissoni, 2005
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Clara by Piero Lissoni, 2015
Tight Light by Piero Lissoni, 2011